Licht nach dem Dunkel

06.02. NAK Lübeck

 

 

 

Programm:

 

Alexander Heinrich Walter Robausch, 1909 – 1943
Dunkle Tage, seid gesegnet

Dunkelheit

Georg Friedrich Händel, 1685 – 1759
Ich will nicht klagen

Lichtpunkt

Siegfried Karnick, geb. 1928
In dunkler, glaubensarmer Nacht

Licht und Schatten

aus dem Holländischen
Nicht immer wird es dunkel sein

Wenn es dunkel wird

unbekannter Komponist
Licht nach dem Dunkel

unbekannter Komponist
Ich will dich lieben, meine Stärke

Sonnenlicht

Klaus Michael Fruth, geb. 1940
Licht der Welt

Die Macht der Gedanken

Friedrich Hänssler, 1892 – 1972
Auf Adlers Flügeln getragen

Lasten tragen

Moritz Hauptmann, 1792 – 1868
Gott, mein Heil

Klaus Michael Fruth, geb. 1940
Gnade ist, wie Gott sie reicht

Karl Müller, geb. 1914
Nun rüstet die Braut

Vergänglichkeit

Henry Dalle Carbonare, 1912 – 1992
Jerusalem im ew´gen Licht

Kleine Blüte im Sonnenlicht

Gerhard Schumpp, geb. 1946
Du hast mir deinen Frieden

 

Bericht:

Benefizkonzert in Lübeck

Am 06.02. folgte der Kammerchor Wilhelmshaven der Einladung zu einem Benefizkonzert nach Lübeck. Es kam das Konzertprogramm von Neujahr „Licht nach dem Dunkel“ zum Vortrag.

Dieses Chorkonzert (Mit Liedern, Gedichten und Lichteffekten) wurde abermals den vielen Opfern der Flutkatastrophe und Ihren Familien gewidmet. Sie dürfen sich eingebunden wissen in die Fürbitten unzähliger Wegbegleiter, die sich in Betroffenheit und Mitempfinden mit ihnen verbinden. Zudem bekam das Konzert durch das Gedenken an Florian Gatzke, welcher seit dem Unglück zu den derzeit 558 offiziell vermissten deutschen zählt, ein besonderes Gepräge. Florian, der viele Jahre lang der neuapostolischen Gemeinde Lübeck-Brandenbaum und derzeit der Gemeinde Hamburg-Wandsbek angehört. Eine überwältigende Anteilnahme zeigte sich durch das zahlreiche Kommen vieler Zuhörer, so dass die schöne Lübecker Kirche bis „unter das Dach“ gefüllt war.

Die Spendensumme fließt vollständig an NAK-karikativ, um in Verbindung mit vor Ort etablierten Hilfsorganisationen das Geld sinnvoll einzusetzen.

Apostel Walter Drave äußerte vor dem Konzert den Wunsch, dass diese große Katastrophe nicht durch unbedeutende aktuelle Erlebnisse überlagert werden soll, sondern ein jeder sich ein sensibles Herz für das andauernde Leid und Elend in den Notstandsgebieten und zu allen Betroffenen bewahren möge.

Die Vorträge der Chorlieder sowie der Gedichte spiegelten die Empfindungen der Zuhörer wieder und ließen aufs Neue „Licht nach dem Dunkel“ folgen. Am Ende zitierte der Apostel zwei Aussagen von Jesus Christus. Die Erste: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen“ stellte er mit den Empfindungen der Leidtragenden in Verbindung, brachte aber durch die zweite Aussage Jesu: „Ich lebe, darum sollt auch ihr leben“ eine Zuversicht in seine Worte, welche die Überschrift des Konzertes noch einmal unterstrich.

Abschließend verlass er aus dem 73. Psalm:

Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

Durch den Glauben an Jesus Christus (Das Licht der Welt) kann man göttlichen Frieden erlangen. Jenen Frieden, welcher an diesem Abend in der Lübecker Kirche in einem besonderen Maß angeboten wurde.

(GS)