Adventskonzert

08.12. NAK Voslapp

Programm:

A. Hammerschmidt (1611-1675)

Machet die Tore weit



G. Holst (1874-1934)

In the bleak mid-winter



W.J. Kirkpatrick / W. Llewellyn

Away in a manger



M.B. Southall

In Silent Night



C. Loewe (1796-1869)

Quem pastores laudavere



Georg Phillip Telemann (1681-1767)

Sonata in a-Moll

für Querflöte, Violine und Basso continuo

Adagio - Allegro - Largo - Allegro



Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

aus: Sechs Sprüche op. 79

Frohlocket, ihr Völker auf Erden

Lasset uns frohlocken

Herr Gott, du bist unsre Zuflucht



Georg Phillip Telemann (1681-1767)

Tafelmusik I, Quartett G-Dur

für Querflöte, zwei Violinen und Basso continuo

Largo - Allegro - Largo



G. Wolters (*1910)

Maria durch ein Dornwald ging



Rheinfelsisches Gesangbuch1666 / W. Pude

O Heiland, reiß die Himmel auf



Roland Kallweit

Eine musikalische Weihnachtsgeschichte

Das ewige Lied

für Klavier und Sprecher

Text: Martin Brand, Roland Kallweit



E.F. Richter (1808-1879) op. 22 Nr. 2

Vom Himmel hoch



Volksweise / W. Pude

Süßer die Glocken nie klingen



Volksweise / W. Pude

Leise rieselt der Schnee



J. Fr. Reichardt (1752-1814)

Heilige Nacht

 

Bericht:

Adventskonzert in Wilhelmshaven-Voslapp

Ein voll besetztes Haus ließ beim diesjährigen Weihnachtskonzert in der gemütlichen Kirche Voslapp bereits vor Erklingen der ersten Töne eine heimelige Atmosphäre entstehen.

Der Chor unter Leitung von Gerrit Junge bestach wieder einmal durch gute Artikulation und Klangfülle. Ein besonderer musikalischer Leckerbissen war diesmal der Wechselgesang zwischen Chor und Solo-Quartett beim "Quem pastores laudavere".

Auch das Instrumental-Ensemble, bekannter unter dem Namen "Arnold-Trio", bzw. "-Quartett" - je nachdem, welche Besetzung das Stück gerade erfordert - erfreute die Zuhörer in gewohnter Weise.

Herausragend wirkte der Programmpunkt "Das ewige Lied", die musikalische Weihnachtsgeschichte von Roland Kallweit und Martin Brand. Hier wurde um das Lied "Stille Nacht" eine beeindruckende Geschichte gewoben, die durch unkonventionelle und professionelle Effekte die Zuhörer beeindruckte. Klavier und Text ergänzten sich symbiotisch. Die Künstler spielten nicht nur auf dem Klavier und mit der menschlichen Stimme, sondern gleichsam mit den Gefühlen der Anwesenden.

Leider kollidierte die beklemmende Kernaussage "Gibt es noch Menschen, die für das wahre Weihnachtsfest eintreten?" mit den nachfolgenden klassischen "schönen" Weihnachtsliedern wie "Vom Himmel hoch" und "Süßer die Glocken nie klingen". Hier wäre eine andere Stückauswahl oder Reihenfolge sinnvoll gewesen.

Alles in allem konnte man dem Abend Schönes, Besinnliches, Festliches, Künstlerisches und Nachdenkenswertes entnehmen; genau das, was von einem guten Adventkonzert erwartet werden kann. 

(KT)